Der Magen

Eine junge Frau mit weiß-blauem Shirt schaut lächelnd nach links.

Der menschliche Magen leistet Beachtliches: Innerhalb von 70 Jahren verarbeitet er etwa 30.000 kg Nahrung und 50.000 l Flüssigkeit.

Aufbau und Funktion des Magens

Im leeren Zustand hat der Magen die Form eines flachen, gekrümmten Beutels und ist etwa faustgroß. Er liegt direkt unter dem Zwerchfell im linken Oberbauch und verbindet die Speiseröhre mit dem Zwölffingerdarm. Der Magen wird in mehrere Bereiche unterteilt, die verschiedene Aufgaben erfüllen:

Der obere Teil des Magens (Fundus) kann sich stark ausdehnen. Er speichert die verzehrte Nahrung –bis zu zwei Liter -und die beim Essen verschluckte Luft.

Im mittleren Teil (Corpus) wird die Nahrung durch wellenförmige Bewegungen weiter zerkleinert und mit dem Magensaft vermischt. Hier beginnt die Eiweißverdauung – verantwortlich dafür ist das im Magensaft enthaltene Enzym Pepsin. Außerdem werden mit der Nahrung aufgenommene Krankheitserreger durch die Magensäure abgetötet.

Die Produktion des sauren Magensafts findet in Drüsenzellen der Magenschleimhaut, den Belegzellen, statt und wird durch den sogenannten Vagusnerv gesteuert. Er wird aktiv, wenn die Magenwand durch die aufgenommene Nahrung gedehnt wird. Auch allein der Geruch bzw. der Anblick einer köstlichen Mahlzeit können die Magensäuresekretion stimulieren.

verdauungsphase

Über den unteren Transportbereich (Antrum) gelangt der Mageninhalt anschließend portionsweise durch den Magenausgang (Pylorus) weiter in den Zwölffingerdarm.

Am oberen und unteren Ende des Magens befinden sich zwei Schließmuskeln, die die Nahrungsaufnahme und -abgabe regeln, indem sie sich wie ein Ventil öffnen bzw. schließen.

Wussten Sie, dass...

... unangenehmes Sodbrennen entsteht, wenn der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig schließt?

... leichte Nahrung wie Obst und Gemüse nur ein bis zwei Stunden im Magen verweilt, während fettreiche Speisen bis zu 8 Stunden dort verbringen? Flüssigkeit brauchen hingegen nur 10 bis 20 Minuten um den Magen zu passieren.

Wenn der Magen Probleme macht

Damit die Verdauung reibungslos ablaufen kann, müssen die einzelnen Teile des Magens exakt aufeinander abgestimmt arbeiten. Verschiedene äußere Einflüsse, wie Stress, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel können dieses komplexe System aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn die Bewegungsabläufe des Magens (Motilität) durcheinander geratenen, sind vielfältige Beschwerden - wie z.B. Magenschmerzen, Völlegefühl und Übelkeit - möglich.

Iberogast® bietet rasche und umfassende Hilfe bei verschiedensten Magen-Darm-Beschwerden. Die enthaltenen Auszüge aus neun Heilpflanzen entfalten ihre Wirkung an unterschiedlichen Orten im Verdauungstrakt (Multi-Target-Prinzip) und regulieren unter anderem Magenbewegungen und Säureproduktion.

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