Magen-Darm- Beschwerden

Viele Menschen leiden an unangenehmen Magen-Darm-Beschwerden

Magen-Darm-Beschwerden

Ein Volksleiden – jeder Mensch macht irgendwann im Lauf des Lebens Bekanntschaft mit unangenehmen Verdauungsproblemen. Die Ursachen für Beschwerden im Verdauungstrakt sind dabei ebenso vielfältig wie die möglichen Symptome.

Auftreten können zum Beispiel:

  • Magenschmerzen und Magendruck
  • Bauchmerzen, insbesondere Darmkrämpfe
  • Übelkeit
  • Völlegefühl und Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Sodbrennen

Ursache dieser Beschwerden können beispielsweise überempfindliche Magennerven (Hypersensibilität), eine gereizte Magenschleimhaut (Entzündungen) oder eine gestörte Säureproduktion sein.

Ein häufiges Problem ist ein gestörter Bewegungsablauf (Motilität) der Magen-Darm-Muskeln. Dabei ist sowohl eine erhöhte Funktion (Hypermotilität) als auch eine verminderte Funktion (Hypomotilität) problematisch.

  • Wenn sich die Muskeln im oberen Teil des Magens verkrampfen, kann sich der Magen nicht mehr ausreichend dehnen. Der Nahrungsbrei wird dann nicht mehr ausreichend vermischt.
  • Ist die Muskulatur im Bereich des Transporters (Antrum) erschlafft, wird der Speisebrei nicht schnell genug in den Darm weiter transportiert. In der Folge liegt die Nahrung zu lange im Magen.
  • Erschlaffte Muskeln im Bereich des Übergangs zwischen Speiseröhre und Magen (unterer Speiseröhrensphinkter) können die Ursache für eine verminderte Schließfunktion des Sphinkters sein. Als Folge davon können Nahrungsbrei und Magensäure in die Speiseröhre gelangen und Sodbrennen verursachen.
Grafik Verdauungstrakt

Zusätzlich können zahlreiche äußere Faktoren den Bewegungsablauf der Magenmuskulatur aus dem Gleichgewicht bringen, wie zum Beispiel:

  • Stress, Aufregung, Ärger, Nervosität
  • Ungesunde oder ungewohnte Ernährung
  • Hektische Nahrungsaufnahme
  • Bewegungsmangel
  • Bestimmte Medikamente, wie Schmerzmittel
  • Alkohol
  • Nikotin
Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe

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