Herstellung von Iberogast®

Iberogast® enthält Auszüge aus 9 verschiedenen Heilpflanzen und unterliegt als Arzneimittel strengen Produktionsvorschriften und Qualitätskontrollen. Durch die ständige Überwachung der Herstellung und die laufenden Kontrollen aller Ausgangssubstanzen, Zwischenprodukte und nicht zuletzt des Endprodukts kann die Qualität von Iberogast® garantiert werden.

Anbau und Ernte von Iberis amara

Jährlich werden etwa 30.000 kg der Frischpflanzen für die Herstellung von Iberogast® benötigt, denn in einer Flasche Iberogast® (50 ml) ist in etwa eine komplette Iberis amara Pflanze enthalten. Auf einer Fläche von sieben Hektar wird Iberis amara rund um die Produktionsstätte angebaut. Zur Blütezeit im Juni bzw. Juli werden die Pflanzen im Ganzen mitsamt der Wurzel geerntet und unmittelbar nach der Ernte bei -29° Celsius schockgefroren. Auf diese Weise bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und die gefrorenen Frischpflanzen stehen das ganze Jahr über für die Produktion von Iberogast® zur Verfügung.

Verarbeitung und Kontrolle

Die anderen 8 Heilpflanzen von Iberogast® werden in getrockneter Form verarbeitet. Nach der Qualitätskontrolle werden die Heilpflanzen voneinander getrennt zerkleinert und mit Alkohol und Wasser vermischt, um die Inhaltsstoffe zu extrahieren.

Qualitätskontrollen und Produktion

Nach der Extraktion werden alle Wirkstoffe von Iberogast® auf ihre Qualität geprüft. Nach bestandener Qualitätskontrolle werden die Pflanzenextrakte nach einem festgelegten Schema gewogen und nach einer streng geheimen Rezeptur gemischt. Nach kurzer Rast wird die Flüssigkeit filtriert und eine weitere Qualitätskontrolle durchgeführt. Nach der Freigabe wird Iberogast® schließlich mittels einer vollautomatisierten Abfüll-, Verschließ- und Verpackungslinie abgefüllt und verpackt. Insgesamt durchläuft das Produkt vom Zeitpunkt des Anbaus der verschiedenen Heilpflanzen bis zur Endverpackung circa 50 verschiedene Qualitätskontrollen.